Was ich heute über Hautgesundheit gelernt habe 🍅✨

Heute habe ich gelernt, dass Hautpflege nicht nur bedeutet, was ich auf meine Haut schmiere. Meine Haut wird auch von innen versorgt – durch das, was ich esse und trinke.

Heute ging es vor allem um Lycopin. Lycopin ist ein roter Pflanzenstoff und steckt zum Beispiel in Tomaten, Wassermelone, Pink Grapefruit, roter Paprika, Goji-Beeren und Guave.

Lycopin ist ein Antioxidans. Das bedeutet vereinfacht gesagt: Es hilft dem Körper dabei, die Zellen vor bestimmten Schäden zu schützen. Zum Beispiel entsteht durch UV-Strahlung von der Sonne sogenannter oxidativer Stress in der Haut. Dabei entstehen Stoffe, die unsere Hautzellen, unser Kollagen und andere Bestandteile der Haut schädigen können. Antioxidantien wie Lycopin helfen dem Körper dabei, sich dagegen zu schützen.

Ich habe außerdem gelernt, dass Lycopin fettlöslich ist. Der Körper kann es also besser aufnehmen, wenn man dazu etwas Fett isst – zum Beispiel Avocado oder Hanfsamen. Auch wenn man Tomaten mixt oder püriert, kann Lycopin für den Körper leichter verfügbar werden.

Wichtig ist aber: Tomaten sind keine Sonnencreme. Auch eine sehr gesunde Ernährung kann einen Sonnenbrand nicht verhindern und ersetzt keinen richtigen UV-Schutz.

Und ich habe noch etwas Wichtiges gelernt: Tageslicht ist gut für unseren Körper und unsere innere Uhr. Besonders morgens hilft Licht unserem Körper zu verstehen: Jetzt ist Tag. Das kann später sogar beim Schlafen helfen. Gleichzeitig muss man mit starker Sonne vorsichtig sein und Sonnenbrand vermeiden.

Mein wichtigstes Learning heute ist deshalb:

Gesunde Haut wird nicht nur von außen gepflegt. Ich kann sie auch von innen unterstützen – mit bunten Pflanzen, genügend Flüssigkeit, guten Nährstoffen, Schlaf und einem vernünftigen Umgang mit Sonne.

Was ich heute in meiner Meditation gelernt habe 🌿✨

Heute habe ich gelernt, dass ich etwas immer bei mir habe, das mir helfen kann, wieder ruhiger und mehr bei mir selbst anzukommen: meinen Atem.

In der Meditation habe ich Box Breathing gelernt. Dabei atme ich vier Sekunden ein, halte den Atem vier Sekunden, atme vier Sekunden aus und halte wieder vier Sekunden. Das wiederholt man ganz ruhig einige Male.

Dabei richte ich meine Aufmerksamkeit nur auf meinen Atem und auf diesen Moment. Denn oft sind meine Gedanken irgendwo anders: bei etwas, das schon passiert ist, oder bei etwas, das vielleicht in Zukunft passieren könnte. Aber mein Leben findet genau jetzt statt.

Ich habe außerdem gelernt, was Grounding – also Erdung – bedeutet. In der Meditation habe ich mir vorgestellt, dass aus meinen Füßen goldene Wurzeln tief in die Erde wachsen. Wie bei einem starken Baum. Um mich herum kann viel passieren, aber meine Wurzeln bleiben fest. Ich kann also lernen, mich innerlich wieder zu stabilisieren und zu mir zurückzukommen.

Eine wichtige Botschaft war:

Ich muss nicht jedem Gedanken folgen. Ich kann meine Aufmerksamkeit wieder auf meinen Atem, meinen Körper und den jetzigen Moment richten.

Beim Einatmen habe ich mir vorgestellt, dass ich Ruhe, Kraft, Klarheit, Liebe und neue Energie aufnehme. Beim Ausatmen lasse ich Anspannung, Sorgen, Angst und alles los, was ich gerade nicht brauche.

Dann kamen die Affirmationen. Dabei ging es nicht darum, die Sätze einfach nur aufzusagen. Ich sollte sie bewusst wahrnehmen, fühlen und mir vorstellen, wie diese neuen Gedanken immer vertrauter werden.

Zum Beispiel:

Ich bin hier.
Ich bin sicher und getragen.
Mein Atem bringt mich zurück zu mir.
Ich atme Ruhe ein und Anspannung aus.
Ich lasse Sorgen über die Vergangenheit und Ängste vor der Zukunft los.
Meine Kraft liegt im gegenwärtigen Moment.
Mit jedem Atemzug kann ich neu beginnen.

Am Ende habe ich vor allem verstanden:

Mein Atem ist wie ein Anker. Egal, wie laut es in meinem Kopf oder um mich herum wird – ich kann immer wieder zu meinem Atem, meinem Körper und zum jetzigen Moment zurückkehren.

Und genau dort kann ich wieder klarer entscheiden, welche Gedanken ich weiterdenken und welche Gedanken ich loslassen möchte.

Mein wichtigstes Learning heute:
Ich kann nicht immer bestimmen, was um mich herum passiert. Aber ich kann üben, wo ich meine Aufmerksamkeit hinlenke und wie ich auf den Moment reagiere. Mein Atem hilft mir dabei, wieder zu mir zurückzukommen.

Was ich heute über Rohkost gelernt habe 🌱🍉

Heute habe ich gelernt, warum rohe pflanzliche Lebensmittel so interessant für unsere Ernährung sein können.

Das Erste, was ich verstanden habe, ist: Gesund essen soll nicht bedeuten, möglichst wenig zu essen und ständig hungrig zu sein. Statt immer nur Kalorien zu zählen und sich Lebensmittel zu verbieten, geht es darum, Lebensmittel auszuwählen, von denen unser Körper viel bekommen kann.

Obst und Gemüse enthalten nämlich sehr viel Wasser und Ballaststoffe. Dadurch können sie unseren Magen gut füllen, obwohl sie im Verhältnis zu ihrer Menge häufig nicht besonders viele Kalorien haben. Das nennt man Kaloriendichte.

Ich habe gelernt: Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto niedriger ist meistens seine Kaloriendichte. Deshalb kann ich zum Beispiel von frischem Obst und Gemüse eine viel größere Menge essen als von sehr trockenen oder fettreichen Lebensmitteln mit derselben Kalorienmenge.

Aber unser Körper braucht natürlich trotzdem genügend Energie. Deshalb kann man wasserreiches Obst, Gemüse und Grünzeug mit energiereicheren pflanzlichen Lebensmitteln wie Avocado, Nüssen oder Samen kombinieren.

Ein riesiges Thema waren außerdem Ballaststoffe.

Ballaststoffe stecken in pflanzlichen Lebensmitteln und sind besonders wichtig für unseren Darm. Sie helfen bei der Verdauung und bestimmte Ballaststoffe dienen den guten Darmbakterien als Nahrung. Deshalb habe ich gelernt, dass es sinnvoll ist, viele verschiedene Pflanzen zu essen, statt jeden Tag immer nur dieselben zwei oder drei Sachen.

Ballaststoffe können außerdem dabei helfen, dass Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden, und bestimmte lösliche Ballaststoffe spielen auch beim Cholesterinspiegel eine Rolle.

Dann ging es um Fette. Unser Körper braucht Fett. Entscheidend ist also nicht, überhaupt kein Fett zu essen, sondern auch darauf zu achten, welche Fettquellen wir wählen.

Bestimmte Fettsäuren kann unser Körper nicht selbst herstellen. Dazu gehören Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. In der Präsentation wurde besonders empfohlen, pflanzliche Omega-3-Quellen wie Chiasamen und Leinsamen einzubauen.

Und natürlich liefern Obst, Gemüse, Kräuter, Nüsse und Samen noch jede Menge andere Stoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe und Antioxidantien.

Zum Beispiel steckt Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten. Folat findet man besonders in grünem Blattgemüse. Und die verschiedenen Farben von Pflanzen können von unterschiedlichen Pflanzenstoffen kommen. Genau deshalb möchte ich möglichst bunt und abwechslungsreich essen.

Ein weiterer Punkt war die Verarbeitung von Lebensmitteln. Manche Vitamine, besonders Vitamin C und einige B-Vitamine, können durch Hitze oder das Kochwasser teilweise verloren gehen. Rohes Obst und Gemüse ist deshalb eine einfache Möglichkeit, diese Lebensmittel unverarbeitet zu essen.

Ich habe aber vor allem verstanden, dass es nicht um einen einzigen magischen Stoff oder ein einziges Superfood geht.

Die Vielfalt macht den Unterschied.

Viele verschiedene Früchte, Gemüse, Blattsalate, Kräuter, Sprossen, Nüsse und Samen bringen unterschiedliche Nährstoffe und Ballaststoffe mit.

Und mein vielleicht wichtigstes Learning war:

Gesunde Ernährung soll keine Bestrafung sein.

Ich möchte nicht denken: „Das darf ich nicht essen“ oder „Ich muss mich zusammenreißen.“

Ich möchte lernen, Lebensmittel auszuwählen, nach denen ich mich satt, gut versorgt und energiegeladen fühle.

Mein Learning heute ist deshalb:
Nicht möglichst wenig essen – sondern meinen Körper mit einer großen Vielfalt an wasserreichen, ballaststoffreichen und nährstoffreichen pflanzlichen Lebensmitteln gut versorgen.
🌱✨

One Magic Month